FESTIVALSUJET, ABSCHLUSSFILM + WEITERE HIGHLIGHTS
THE PIANO ACCIDENT, DANGEROUS ANIMALS, THE TOXIC AVENGER & MORE
Endlich dürfen wir das Festivalsujet 2025 präsentieren, dass wieder einmal der tolle Elias Fleischer gezaubert hat. Behold:

Abschlussfilm: THE PIANO ACCIDENT VON QUENTIN DUPIEUX
Der diesjährige Abschlussfilm kommt von einem unserer Lieblings-Narrischen, Quentin Dupieux. Mit THE PIANO ACCIDENT liefert der Maestro des Absurden ein Psychoduell (mit Adèle Exarchopoulos in der Hauptrolle), das nicht nur durch die „Klänge“ des malträtierten Pianos im Hintergrund nahezu Hitchcock-hafte Züge annimmt. Mittendrin: ein Social-Media-Star, der von einer Journalistin erpresst wird, ein persönlicher Assistent, der die Allüren seiner Chefin ausbaden muss und zwei vom Glanz des Idols geblendete Weichbirnen.

Hai-Alarm:
DANGEROUS ANIMALS und HOT SPRING SHARK ATTACK
2025 steht Haifisch-Action galore auf dem SLASH-Menü, das unter anderem mit der Österreichpremiere von einem der bissigsten Rückenflossenschocker seit JAWS aufwartet. In DANGEROUS ANIMALS (präsentiert von FM4, Kinostart: 25.9.) gerät Surferin Zephyr (Hassie Harrison) an der australischen Goldküste in die Fänge von Hai-Fanatiker Tucker (Jai Courtney in seiner bisher besten Rolle) und muss bald erkennen, dass der Mensch selbst auf hoher See noch immer das einzig wahre Monster ist.

Komplett durchgeknallt präsentiert sich der zweite Hai-Titel im Programm, das japanische Trash-Feuerwerk HOT SPRING SHARK ATTACK. Eine Gang urzeitlicher Monsterhaie erwacht und terrorisiert eine kleinen Küstenstadt, bekannt für ihre heißen Quellen. Der korrupte Bürgermeister sieht sein geplantes Luxus-Ressort in Gefahr und bläst mit einer Gruppe schräger Vögel zur Verteidigung. SHARKNADO kann einpacken!

THE TOXIC AVENGER und weitere Filmhighlights
Ein von SLASH-Fans sehnsüchtig erwartetes Highlight schlägt nach längerem Darben in der Distributionshölle endlich auf der Leinwand auf: Macon Blairs Remake von THE TOXIC AVENGER (präsentiert von oeticket, Kinostart: 2.10.), dessen Original bereits gut 40 Jahre auf dem Buckel hat. Peter Dinklage mutiert als Hausmeister Winston Gooze nach einem Unfall mit radioaktivem Müll zum beuligen Protagonisten und darf als Nemesis skrupelloser Konzernbosse Gliedmaßen ausreißen. Neben jeder Menge praktischer Gore-Effekte kann sich auch der Supporting Cast sehen lassen: Als Böslinge geben sich unter anderem Kevin Bacon und Elijah Wood die Ehre.

In seltenen Fällen reichen bereits 15 Jahre, um ein Remake zu rechtfertigen. Aber nur dann, wenn selbiges eine dämonische Ziege zum Plot addiert und so viel Spaß macht wie HANDSOME GUYS, die koreanische Reinkarnation von TUCKER & DALE VS. EVIL. Wie im Kult-Hit von 2010 geraten die beiden etwas grob geschnitzten aber herzensguten Protagonisten in den Verdacht, eiskalte Killer zu sein – in der Neuversion verhunzen ihnen zusätzlich dunkle Mächte den Waldfrieden.

Das Videospiel The Exit 8 wurde millionenfach heruntergeladen und gilt längst als Kult-Game: Beim Herumirren durch weiß gekachelte unterirdischen Metro-Gänge gilt es, Abweichungen an Stellen zu entdecken, die man zuvor bereits passiert hat, um so den Ausgang zu finden. Regisseur Genki Kawamura bleibt bei seiner Filmversion EXIT 8 visuell erstaunlich nah an der Vorlage und spinnt die simple Prämisse mit dem japanischen Star Kazunari Ninomiya in der Hauptrolle zu einem surrealen psychologischen Thriller.
