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Österreichpremiere

Sicko

Auru | Aitore Zholdaskali | KZ 2025 | 101 Min | DCP

Wettbewerb

Obwohl sich das Pärchen Azamat und Tansholpan täglich mit Floskeln wie „New day – new opportunity!“ den spätkapitalistischen Grindset ins Bewusstsein hämmert, pfeift es finanziell aus dem letzten Loch. Eine Notlüge bringt die beiden schließlich auf eine lukrative Idee: Sie gibt sich mit rasiertem Schädel als Krebspatientin aus, er vermarktet ihr (scheinbares) Leid in den Sozialen Medien und ruft zum Crowdfunding auf. Bald sind sie reich und berühmt – doch der Niedergang lässt nicht lange auf sich warten. Aitore Zholdaskali packt in seiner grellen und hundsgemeinen Satire das System an den Eiern und stellt Selbstausbeutung wie -vermarktung als Symptome einer todgeweihten Gesellschaft aus, in der längst Geld über Moral regiert. Nicht zuletzt die derben Gewaltdarstellungen machen Sicko zu einer unbedingt sehenswerten Provokation und Zumutung. (Markus Keuschnigg)

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Aitore Zholdaskali

started making films at a very young age, creating short films, industrial films, and music videos. Sheker (2020), his first web series, was screened at Cannes and Busan, won the Short/Web Drama category at the Asia Contents Awards in South Korea, and received seven nominations at the Los Angeles Indie Film Festival in the United States. In 2023, he and Igor Tsay co-directed the feature film Shulamah, the story of three friends who want to make it as a rap group. Sicko, which premiered at the 2026 Rotterdam International Film Festival, marks his debut as a solo feature film director.
Sprachfassung
OmeU
Darsteller:innen
Ayan Utepbergen, Dilnaz Kurmangali, Azat Zhumadil, Aida Kurmangaliyeva
Drehbuch
Aldiyar Zhaparkhan, Kazbek Orazbek
Schnitt
Shalkar Taneke
Kamera
Bagdat Argynov