KINKI
First things first: KINKI ist keine Anspielung auf die zahllosen kreativen Möglichkeiten zur Ausgestaltung von zwischenmenschlichen sexuellen Begegnungen, sondern bezeichnet eine Region in Japan, die im Kern jenes Mysteriums steht, das die jüngste Arbeit von Horrormeister Koji Shiraishi beseelt. Nachdem ein Journalist spurlos verschwindet, versuchen zwei seiner Kollegen Hinweise auf seinen Verbleib zu erhalten und durchforsten sein Recherchearchiv: Die Videobänder, Files und Unterlagen dokumentieren unerklärliche okkulte Phänomene, die sich alle in Kinki zugetragen haben. Ähnlich wie in seiner Found Footage-Großtat NOROI gelingt es Shiraishi erneut, einen auf den ersten Blick disparaten Katalog von POV-Horrorminiaturen zu einer enorm unheimlichen, schauerlichen Erzählung zusammenzuspannen. Gänsehaut garantiert!